Aktuelles

Auf dieser Seite finden Sie neben aktuellen Terminen und Informationen auch Hinweise auf beachtenswerte Publikationen. Weitere Seiten mit Bezug zum laufenden Monat: der Inhalt der aktuellen Ausgabe und ein liturgischer Kalender für das deutsche Sprachgebiet mit einer ganzjährigen Namenstagsübersicht.
 

Gebetsanliegen des Papstes
 



Gebetsanliegen für Februar 2019

Beten wir darum, dass alle, die dem Menschenhandel und der Zwangsprostitution zum Opfer gefallen sind, mit offenen Armen in unserer Gesellschaft aufgenommen werden.

Weitere Informationen zum monatlichen Gebetsanliegen sowie geistliche Kurzimpulse für jeden Tag finden Sie auf den Internetseiten des Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes.

Monatlich wird vom Vatikan ein zentrales Gebetsanliegen veröffentlicht, das der Heilige Vater allen Glaubenden ans Herz legt. Eine Möglichkeit, sich mit dem Papst im aktuellen Gebet zu verbinden, bietet ferner die Dokumentation von Audienzen und Angelusgebeten auf den Seiten der vatikanischen Informationsdienste – dort lässt sich nachverfolgen, in welchen aktuellen Anliegen Papst Franziskus gebetet hat.

 

Ökumenischer Fürbittkalender
 

Diese Woche beten wir für



In Gottes Händen
Glaubende weltweit beten füreinander

„Das Gebet ist das Herzstück der ökumenischen Bewegung“, heißt es auf den Internetseiten des Ökumenischen Rates der Kirchen zum Ökumenischen Fürbittkalender. „Jesus hat darum gebetet, dass wir eins sein mögen, geeint in Gott im Geheimnis der Dreieinigkeit. Dies ist die Grundlage und das Ziel unseres Strebens nach Einheit.“

Weil der Anfang dieser Einheit im Gebet liegt, ja, weil das Gebet füreinander diese Einheit im Anfang schon ist, lädt der Ökumenische Fürbittkalender ein, im Jahreslauf aller Gegenden der Erde zu gedenken. Sich im Gebet mit Glaubenden in aller Welt zu verbinden, das heißt, einander Gottes Hand anzuvertrauen. Es heißt auch, Bewusstsein füreinander zu entwickeln. Sehen zu lernen, in welcher Lage sich andere Menschen befinden und was sie uns zu sagen und mitzugeben haben.

Wenn Sie im Fenster „Diese Woche beten wir für…“ auf die Ländernamen klicken (am besten mit Rechtsklick einen neuen Tab öffnen), werden Sie zur Webpräsenz des Weltkirchenrats – www.oikoumene.org – weitergeleitet. Auf der entsprechenden Seite finden Sie Anregungen für Ihr fürbittendes Gebet, die auf die betreffende Erdregion zugeschnitten sind.

Den Anregungen zugrunde liegt der ökumenische Fürbittkalender In Gottes Hand. Gemeinsam beten für die Welt. Gebete aus der weltweiten Ökumene / in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK). Aus dem Englischen übersetzt von Friederike Gralle, Frankfurt/Main: Lembeck, Paderborn: Bonifatius 2008.

 

Termine
 

Heilig-Kreuz-Kirche Frankfurt/Main-BornheimHeilig-Kreuz-Kirche, Frankfurt am Main-Bornheim
Foto: Jürgen Heegmann – Eigenes Werk (Ausschnitt), CC BY-SA 3.0
https://bit.ly/2FeAHao


Ökumenisches Stundengebet Rhein-Main
Abendlob im Meditationszentrum Heilig Kreuz, Frankfurt-Bornheim

Seit 2007 ist die Heilig-Kreuz-Kirche im Frankfurter Stadtteil Bornheim Sitz des Zentrums für christliche Meditation und Spiritualität des Bistums Limburg, des ersten seiner Art in Deutschland. Dort können Interessierte sich auf unterschiedlichsten Wegen geistlich bilden; Kontemplatives Beten gehört ebenso zum Programm wie Zen und Exerzitien. Ab Januar 2019 kommt einmal monatlich ein Abendlob hinzu. Jeweils am letzten Sonntag des Monats findet es um 18.00 Uhr statt: Im Februar und März in der Krypta, von April bis Juni in der Kirche. Mitglieder des Netzwerks Ökumenisches Stundengebet bereiten die Gottesdienste vor.

Termine im ersten Halbjahr 2019:
24.02. · 31.03. · 28.04. · 26.05. · 30.06.

Heilig Kreuz – Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität · Kettelerallee 45 · 60385 Frankfurt
Tram 14 Ernst-May-Platz (Endhaltestelle) · U7 Eissporthalle/Festplatz

meditationszentrum.bistumlimburg.de

 

 

Informationen

 

Titelbild Läute-Ritual

Zwei neue Handreichungen
Einstieg ins Stundengebet leicht gemacht

Sie kennen Menschen, die sich fürs Stundengebet interessieren oder beten MAGNIFICAT schon in einer Gebetsgruppe? Dann könnten Sie sich für diese neuen Hilfen interessieren:

Vom Ökumenischen Stundengebet e.V. kommt „Mein kleines persönliches Läute-Ritual“. Die praktische Kleinbroschüre passt in jede Tasche und lädt in prägnanter Form dazu ein, beim Gebetsläuten innezuhalten und sich ein kurzes Stundengebet zu gönnen. Ihr anschauliches Konzept eignet sich besonders auch für Menschen, die nach einem geeigneten Zugang zum Stundengebet suchen.

Über „Mein kleines persönliches Läute-Ritual“ können Sie sich auf der Website des Ökumenischen Stundengebets informieren, es als pdf-Datei herunterladen oder beim Verein (solange der Vorrat reicht) als gedrucktes Heftchen bestellen.

Übersicht Morgen- und Abendgebet mit MAGNIFICAT

Übersicht Morgen- und Abendgebet
Mit MAGNIFICAT einfach in der Gruppe beten

Die Redaktion von MAGNIFICAT hat eine Übersicht zum Stundengebet erstellt, mit der die Nutzung von MAGNIFICAT in der Gebetsgruppe erleichtert werden soll. In den vergangenen Jahren tun sich Leserinnen und Leser in wachsender Zahl zusammen, um gemeinsam Stundengebet zu halten. Besonders in Kirchen und Kapellen, in denen nicht mehr regelmäßig Eucharistie gefeiert wird, kann so das geistliche Leben grundlegend gestaltet werden.
Die Übersicht „Morgen- und Abendgebet mit MAGNIFICAT“ zeigt auf einen Blick, wie eine Gebetszeit ablaufen kann. Schon wenn die Hymnen und Psalmen abwechselnd gesprochen und die Lesungen vorgetragen werden, entsteht schon in Kleinstgruppen eine intensive Gebetsatmosphäre. Sie lässt sich z.B. durch das Singen von Liedern oder der Einladung zu freien (Für-)Bitten noch steigern.

Laden Sie sich die Übersicht „Morgen- und Abendgebet mit MAGNIFICAT“ als pdf-Datei herunter oder bestellen Sie sie in A3-Druck über unser Kontaktformular.

 


Medienempfehlungen

 

Unversehrte Kirche inmitten kriegsbeschädigter Häuser

Reportagen der Hoffnung

Wie stark der Glaube Menschen macht, zeigt der Theologe und Journalist Karl-Heinz Fleckenstein in seinen „Glaubensreportagen“. Einige von ihnen hat der in Jerusalem lebende Autor in dem Büchlein „Glaube macht uns stärker“ versammelt. In seinen Geschichten stellt er Menschen vor, die Gott auf eine besondere Weise begegnet sind. Sie beschreiben dabei keine frommen Bekehrungserlebnisse. Es sind im besten Sinne „verstörende“ Geschichten darüber, wie Menschen in extremen Situationen ihres Lebens Gott erfahren haben. Die 16 Lebensbilder haben es in sich. Kein leichtes, aber ein sehr anregendes Buch. Es macht Mut, im eigenen Leben oder in dem anderer Menschen Gott zu erspüren.

Karl-Heinz Fleckenstein, Glaube macht uns stärker. Reportagen, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer 2018, 128 Seiten, ISBN 978-3-7666-2482-6, 10,00 € (D), 10,30 € (A).

 

Buchtitel, Szene in einem orientalischen Café

Lutz Jäkel, Lamya Kaddor (Hg.),
Syrien – ein Land ohne Krieg
Ein Blick zurück in die Zukunft

Es ist ein Land, ohne das unsere Welt nicht wäre, wie sie ist. Die Kulturen, die es prägen, strahlen seit Jahrtausenden weit über seine Grenzen hinaus. Es beherbergt einige der ältesten Städte überhaupt: Syrien. Seit 2011 tobt dort ein längst unüberschaubar gewordener Krieg, in dem die Interessen verschiedener Welt- und Regionalmächte aufeinander treffen. Nahezu täglich berichten die Medien; die Nachrichten über bewaffnete Konflikte, über Zerstörung nicht nur von Kulturgütern, sondern ganzen Städten, ja Landstrichen, über Gräuel an der Zivilbevölkerung reißen nicht ab. Diesen erschütternden, ja deprimierenden Botschaften etwas entgegen setzen zu wollen, wirkt das nicht sinnfrei, ja zynisch?
Der Fotojournalist Lutz Jäkel und die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor sagen: Im Gegenteil. Sie setzen dem längst nicht mehr fassbaren Grauen des Krieges die lebendige Erinnerung an Syrien entgegen, wie sie es vor dem Krieg kannten: farbenprächtig, facettenreich, lebendig. Ein aufwändig ausgestatteter Bildband ist das Ergebnis: Eindrücke aus einem faszinierenden Land, erläutert und kommentiert von 16 Autorinnen und Autoren, die Syrien als Einheimische kennen oder als Ausländer erkundet und lieben gelernt haben.
In fünf Kapiteln – zur Hauptstadt Damaskus und den vier den Himmelsrichtungen entsprechenden Landesteilen – ersteht so das Bild eines Landes, das gegenwärtig im Chaos versunken erscheint. Das aber für viele Ethnien und Religionen Heimat ist und eine Kultur des Zusammenlebens hervorgebracht hat, die ihresgleichen sucht: sunnitische und schiitische Muslime, Jesiden, Juden, Kurden, Alawiten, Christen und Drusen geben Syrien sein Gesicht. Orte wie die Umayyaden-Moschee in Damaskus, eine vormals christliche Basilika, die die für Christen und Muslime gleichermaßen bedeutenden Reliquien Johannes des Täufers bewahrt und in der Angehörige verschiedener Religionen nebeneinander beten, lassen erspüren, was dieses Miteinander ausmacht. Menschen wie der Geschichtenerzähler im Basar, der Badediener im Hamam oder die beiden Schwestern, die in ihrem großen Haus Studierende aus aller Welt beherbergten, verkörpern Syriens Seele, auch der von Islamisten verschleppte italienische Jesuit Paolo Dall’Oglio, der das uralte Kloster Mar Musa wiedergegründet und zum Ort der Begegnung von Muslimen und Christen gemacht hat. Syrien, das mit allen, die darin leben (und denen, die es lieben), auf den Tag wartet, da die Waffen endlich schweigen und ein Neubeginn möglich wird.
Die Autoren haben einen Band geschaffen, der ein Doppeltes leistet. Er vermittelt Reichtum und Größe Syriens jenen, die es nur als ein Kriegsland neben der Ostukraine und dem Südsudan kennen. Vor allem aber bringt er die Hoffnung auf das zum Ausdruck, was einmal wieder erstehen kann. Eine Zukunftsvision, genährt von dem, was Syrien bei und trotz aller Zerstörung bleibt: ein Land kultureller Fülle und vielseitig-dynamischen Miteinanders.

Lutz Jäkel, Lamya Kaddor (Hg.), Syrien. Ein Land ohne Krieg, Malik Verlag im Piper Verlag, München 2017, 200 Seiten, ISBN 978-3-89029-493-3, 45 € (D), 46,20 (A)

 

Buchvorderseite "Morgen- und Abendlob"

Heinz-Walter Schmitz
Morgen- und Abendlob zum Beten und Singen
Ein neues liturgisches Buch zum Stundengebet

Das Stundengebet ist lebendig! Wie lebendig, zeigt die wachsende Zahl von Initiativen, die das Stundengebet als zeitgemäße liturgische Form für jeden Tag neu praktizieren, und das oft im kleinen Kontext von Ortsgemeinde oder Gebetsgruppe. Wer die Liturgie der Tagzeiten für sich entdeckt hat, kann sich jetzt auf ein neues liturgisches Buch stützen, das Heinz-Walter Schmitz, ehemals Domkantor, später Kirchenmusikdirektor im Bistum Passau, im Herder-Verlag herausgebracht hat. Morgen und Abend als die seit jeher liturgisch bedeutendsten Tageszeiten stehen im Vordergrund, doch auch für ein Innehalten während des Tages findet sich eine knappe Anregung.
Im Hauptteil folgt das Buch dem Vierwochenpsalter der liturgia horarum, der nach dem Vaticanum II erneuerten römischen Stundenliturgie. Bei Psalmwiederholungen hat der Herausgeber Mut bewiesen und auch auf andere Psalmen zurückgegriffen, ebenso bei den sogenannten geprägten Zeiten, also dem Weihnachts- und Osterfestkreis, die liturgisch dem Jahreskreis gegenüber traditionell eigenständig sind. So entsteht ein, was die Psalmen angeht, vielseitiges Vademecum, angereichert durch ansprechende Hymnentexte etwa von Silja Walter oder Bernardin Schellenberger. Das größte Plus: noch ehe ein offizielles liturgisches Buch mit der Einheitsübersetzung von 2016 erschienen ist, stützt sich dieser Band konsequent auf den revidierten Bibeltext. Erstmals lassen sich also mit seiner Hilfe die deutlich redigierten und dadurch Urtext-näheren Psalmen im gesungenen Vollzug erleben – dank der bewährten Psalmtöne des Gotteslobs von 2013 mit etwas Übung auch für Einsteiger. Die Antiphonen sind kurz und schlicht gehalten, sodass sie sich fast auch für die responsoriale Ausführung eignen. Dabei trägt ein Kantor die Psalmverse vor, während Alle nach jedem Vers das Responsum (in diesem Fall die Antiphon) wiederholen.
Gewöhnungsbedürftig für alle, die die Antiphonen zu den evangelischen Cantica als Meditationsimpuls für den Tag, das Fest oder die Jahreszeit im Kirchenjahr schätzen: Benedictus und Magnificat erscheinen ohne Antiphon, nur mit einem Psalmodiemodell, und sollen so in ihrer ganz eigenen Kraft zur Geltung kommen. Da mag manch eine(r) auf das Gotteslob oder gar das Antiphonale zum Stundengebet zurückgreifen wollen; auch der Ersatz durch eines der bekannten Magnificat- bzw. Benedictus-Lieder liegt nahe. Dennoch lohnt es, sich diesen großen neutestamentlichen Lobpsalmen auch in dieser reinen Form zu stellen.
Wer Stundengebet in einer schlichten zugänglichen Form praktizieren möchte, kann in diesem Band eine taugliche Hilfe finden.

Heinz-Walter Schmitz, Morgen- und Abendlob zum Beten und Singen, Verlag Herder GmbH, Freiburg im Breisgau 2017, 1019 Seiten, ISBN 978-3-451-32969-2, 75 € (D), 77,10 € (A).

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