Aktuelles


Auf dieser Seite finden Sie neben aktuellen Terminen und Informationen auch Hinweise auf beachtenswerte Publikationen. Weitere Seiten mit Bezug zum laufenden Monat: der Inhalt der aktuellen Ausgabe und ein liturgischer Kalender für das deutsche Sprachgebiet mit einer ganzjährigen Namenstagsübersicht.
 

Gebetsanliegen des Papstes
 



Gebetsanliegen für April 2020

Beten wir, dass jene, die unter Suchterkrankungen leiden, Hilfe und Beistand bekommen.

Weitere Informationen zum monatlichen Gebetsanliegen sowie geistliche Kurzimpulse für jeden Tag finden Sie auf den Internetseiten des Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes.

Monatlich wird vom Vatikan ein zentrales Gebetsanliegen veröffentlicht, das der Heilige Vater allen Glaubenden ans Herz legt. Eine Möglichkeit, sich mit dem Papst im aktuellen Gebet zu verbinden, bietet ferner die Dokumentation von Audienzen und Angelusgebeten auf den Seiten der vatikanischen Informationsdienste – dort lässt sich nachverfolgen, in welchen aktuellen Anliegen Papst Franziskus gebetet hat.

 

Geistliches Leben in Zeiten von Corona
 

Brennende Kerzen

Wegen der Corona-Pandemie können öffentliche Gottesdienste zurzeit nicht stattfinden. Umso wichtiger ist es, Möglichkeiten zu finden, wie Glaubende in der aktuellen Situation Kraft finden können.

Die Liturgischen Institute der deutschsprachigen Schweiz, Österreichs und Deutschlands stellen dazu auf ihren Internetseiten Anregungen, Meditationen und Gottesdienstmodelle für daheim zur Verfügung.

Auch im persönlichen Gebet können wir die Solidarität mit unseren Schwestern und Brüdern leben. Denken Sie an die Menschen, die Ihnen nahestehen, sprechen Sie ihre Namen aus. Und bitten Sie so, wie es sich Ihnen nahelegt, auch für die Menschen in anderen Weltgegenden, die aktuell besonders betroffen sind. Gott vereint uns, auch wenn Begegnungen nur eingeschränkt möglich sind.

Das Liturgische Institut der deutschsprachigen Schweiz hat einen Vorschlag veröffentlicht, den wir Ihnen hier mit freundlicher Genehmigung des Urhebers zur Verfügung stellen.

Beten wir
- für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind,
- für alle, die Angst haben vor einer Infektion,
- für alle, die sich nicht frei bewegen können,
- für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern,
- für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen,
dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.

(Stilles Gebet)

Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,
viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren,
als Helfer in allen Nöten.
Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind,
und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

© Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz

 

Ökumenischer Fürbittkalender
 

Diese Woche beten wir für



In Gottes Händen
Glaubende weltweit beten füreinander

„Das Gebet ist das Herzstück der ökumenischen Bewegung“, heißt es auf den Internetseiten des Ökumenischen Rates der Kirchen zum Ökumenischen Fürbittkalender. „Jesus hat darum gebetet, dass wir eins sein mögen, geeint in Gott im Geheimnis der Dreieinigkeit. Dies ist die Grundlage und das Ziel unseres Strebens nach Einheit.“

Weil der Anfang dieser Einheit im Gebet liegt, ja, weil das Gebet füreinander diese Einheit im Anfang schon ist, lädt der Ökumenische Fürbittkalender ein, im Jahreslauf aller Gegenden der Erde zu gedenken. Sich im Gebet mit Glaubenden in aller Welt zu verbinden, das heißt, einander Gottes Hand anzuvertrauen. Es heißt auch, Bewusstsein füreinander zu entwickeln. Sehen zu lernen, in welcher Lage sich andere Menschen befinden und was sie uns zu sagen und mitzugeben haben.

Wenn Sie im Fenster „Diese Woche beten wir für…“ auf die Ländernamen klicken (am besten mit Rechtsklick einen neuen Tab öffnen), werden Sie zur Webpräsenz des Weltkirchenrats – www.oikoumene.org – weitergeleitet. Auf der entsprechenden Seite finden Sie Anregungen für Ihr fürbittendes Gebet, die auf die betreffende Erdregion zugeschnitten sind.

Den Anregungen zugrunde liegt der ökumenische Fürbittkalender In Gottes Hand. Gemeinsam beten für die Welt. Gebete aus der weltweiten Ökumene / in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK). Aus dem Englischen übersetzt von Friederike Gralle, Frankfurt/Main: Lembeck, Paderborn: Bonifatius 2008.

 

Termine
 

Frankfurt-Bornheim, Heilig Kreuz, von OstenHeilig-Kreuz-Kirche Frankfurt am Main-Bornheim, Ostseite · Foto: JBU

Ökumenisches Stundengebet Rhein-Main
Abendlob im Meditationszentrum Heilig Kreuz, Frankfurt-Bornheim

Seit 2007 ist die Heilig-Kreuz-Kirche im Frankfurter Stadtteil Bornheim Sitz des Zentrums für christliche Meditation und Spiritualität des Bistums Limburg, des ersten seiner Art in Deutschland. Dort können Interessierte sich auf unterschiedlichsten Wegen geistlich bilden; Kontemplatives Beten gehört ebenso zum Programm wie Zen und Exerzitien. Seit Januar 2019 gibt es ein monatliches Abendlob. Jeweils am letzten Sonntag findet es um 18.00 Uhr statt. Mitglieder des Netzwerks Ökumenisches Stundengebet bereiten die Gottesdienste vor.

Das Bornheimer Abendlob muss wegen der Corona-Pandemie leider bis auf Weiteres entfallen.

Heilig Kreuz – Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität · Kettelerallee 45 · 60385 Frankfurt
Tram 14 Ernst-May-Platz (Endhaltestelle) · U7 Eissporthalle/Festplatz

meditationszentrum.bistumlimburg.de

 

 

Informationen

 

Porträt Bischof Franz-Josef Overbeck, EssenBischof Dr. Franz-Josef Overbeck · Foto: Nicole Cronauge, Bistum Essen

Ostern ist ein dramatisches Ereignis, das seinen Höhepunkt sowohl im Tod Jesu am Kreuz als auch in seiner Auferstehung findet. Es entgrenzt alle Erfahrung und taucht Gott und Mensch in ein neues Licht. Es geht um eine ganz neue Beziehung, die Gott zum Menschen stiftet; es geht um die tödliche Gefährdung und glanzvolle Zukunft der Menschen.

In unserer Ausgabe zur Heiligen Woche deutet Bischof Franz-Josef Overbeck aus Essen diese Dramatik vom Sohnesopfer Abrahams her, das in der Osternacht als zweite Lesung vorgetragen wird (Genesis 22,1–19).

 

Blick über eine Straße auf das Westwerk des Klosters Heidenheim mit seinen beiden TürmenKloster Heidenheim in Mittelfranken, Klosterkirche von Westen · © JBU

Blick durch dunkleres romanisches Kirchenschiff in einen lichten gotischen ChorraumKloster Heidenheim in Mittelfranken, Inneres der Klosterkirche · © JBU

Neues Leben in alten Mauern
Kloster Heidenheim in Mittelfranken

Kennen Sie die drei fränkischen W? Nein? Ein Tipp: Es geht nicht um eine regionale Internet-Variante. Sondern um drei Geschwister, die im 8. Jahrhundert nicht nur für die Christianisierung Frankens Großes geleistet haben: Willibald, Wunibald und Walburga. Die drei stammten aus dem Süden Englands und waren möglicherweise Verwandte von Bonifatius; jedenfalls wirkten die beiden etwa gleichalten Brüder mit bei dessen Anstrengungen, Deutschland das Christentum zu bringen. Willibald, der älteste, wurde nach einer Pilgerfahrt nach Rom und ins Heilige Land, wo er mehrere Jahre zubrachte, Gründer und erster Bischof von Eichstätt. Wunibald, in Rom theologisch ausgebildet, gründete 752 das Benediktinerkloster Heidenheim, wo er 761 starb. Nach seinem Tod übernahm die rund 10 Jahre jüngere Schwester Walburga als Äbtissin die Leitung des Konvents, den sie in der Folge zum Doppelkloster erweiterte.
Nach erneuter Blüte im 12. Jahrhundert und wechselvollen Entwicklungen im Mittelalter wurde das Benediktinerkloster 1537 in der Reformation aufgehoben. Die Klosterkirche wurde 1551 zur evangelischen Pfarrkirche, die Klosteranlage diente bis etwa 1960 als Amts- und Wohngebäude.
Um das Kloster mit seinem gotischen Kreuzgang für die Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen, riefen das evangelische Dekanat Heidenheim und die Marktgemeinde Heidenheim 2006 einen Zweckverband ins Leben, der „in diesem fränkischen Urkloster neue Räume für geistliches und kulturelles Leben und für Begegnung im ökumenischen Sinn“ eröffnen möchte. Im März 2019 konnte die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts feierlich begangen werden. Seither ist der Kreuzgang wieder zugänglich, erfüllt vom machtvollen Taktschlag einer alten Turmuhr, der mit „Ticken“ nur unzulänglich beschrieben wäre. Im Klosterladen lässt sich wunderbar stöbern, und man bekommt freundliche Auskunft in allem, was das Kloster betrifft. Und die behutsam-schlicht gehaltenen Räume des Obergeschosses bieten einen angenehmen Rahmen für Meditation, Seminare und andere Veranstaltungen. Im bereits eröffneten Klostergasthof entstehen ferner Gästezimmer, sodass bald auch Übernachtungen möglich sein werden. Dies hat nicht zuletzt für Pilger erhebliche Bedeutung, denn Heidenheim liegt nicht nur an einer uralten Route des Jakobsweges. Neben dem katholisch geprägten Eichstätt bildet es mit dem neu erstandenen Kloster und der beeindruckenden Kirche sozusagen den evangelischen Pol des Ökumenischen Pilgerwegs, der seit einigen Jahren an das Wirken der drei Geschwister erinnert.

www.kloster-heidenheim.eu

 


Medienempfehlungen

 

Buchcover Und es wurde Morgen

Die Osterbotschaft in ihrer ganzen Kraft
Ein vertiefender Blick auf die Lesungen der Osternacht

Es sind nicht einfach nur große Bibeltexte, die in der Leseordnung der Osternacht zufällig zusammengestellt wären. Vielmehr bilden sie in dieser Gestalt ein großes Programm: Aus Sünde und Tod soll die Menschheit gerettet werden „durch Gott, der von Anfang an nur das eine will: die Freiheit und das Leben.“ (32) So schreibt der Osnabrücker Alttestamentler Georg Steins in einem Osterbuch, das es in sich hat. Ein Buch, das aufräumt mit verbreiteten Gewohnheiten und fragwürdigen Deutemustern, die sich in die komplexe und dramatische Feier der Osternacht und deren Wahrnehmung eingeschlichen haben. Ein Buch freilich auch, das unterschiedliche Wege aufzeigt, wie ein vertieftes Verständnis für die heilsgeschichtlich hoch relevanten einzelnen Lesungen und ihre kunstvolle Komposition gewonnen werden kann. Ob es um „Licht und Dunkel – biblische Symbole in der Osternacht“ (Egbert Ballhorn, 13–24) oder die „Frohbotschaft von Anfang an – die Schlüsselrolle der alttestamentlichen Lesungen“ geht (Georg Steins, 25–29), schon der hinführende Teil zeigt auf: „Jeder Text der Osternacht ist ein echter Ostertext … Es gibt nicht jenen einen ,Umschlagspunkt‘ in der heiligen Nacht, ab dem erst von der Auferstehung Christi gesprochen werden kann.“ (16) Von kaum zu unterschätzender Bedeutung: Das „Gedicht der vier Nächte“ (32–33 ausführlich zitiert), eine sehr alte jüdische Überlieferung, die die Pessachnacht des Exodus in Beziehung setzt zu anderen Nächten der Heilsgeschichte, von der Nacht über der Urflut über die Nacht auf dem Berg, als Abraham Isaak zu opfern bereit war, bis hin zur endzeitlichen Nacht, die allem Übel ein Ende bereiten und die gemeinsame Herrschaft des Mose und des Messias herbeiführen wird (Georg Steins, „Die vier heiligen Nächte des Gottesvolkes – der innere Zusammenhang der alttestamentlichen Lesungen“, 30–35). Diese Überlieferung hat offenbar die Verantwortlichen der Liturgiereform bei der Neuordnung der Osternachtfeier wesentlich inspiriert, sodass die Auswahl der Lesungen (nicht nur der alttestamentlichen!) erkennen lässt, wie sehr jüdische Pessach-Feier und christliches Osterfest miteinander verbunden sind. Im Kernteil ist jede Lesung in einer möglichst wörtlichen Studienübersetzung wiedergegeben und durch eine präzise Auslegung erschlossen. Abgerundet wird das Buch, eine vollständig überarbeitete und teils grundlegend veränderte Neuausgabe des 2010 erschienenen Titels „Licht – Wasser – Leben“, durch Beiträge namhafter Autoren, die Gestaltungsimpulse für die Osternacht geben, darunter Kurzeinführungen zu den einzelnen Teilen bzw. Lesungen, beispielhafte Predigten und Meditationen. Von besonderem Reiz: Georg Steins’ Anregung, die ursprüngliche Vigil wiederzuentdecken, wie sie in der Lichtfeier und den sieben alttestamentlichen Lesungen samt den zugehörigen Antwortpsalmen und Orationen noch heute greifbar ist, und sie mit dem Taufgedächtnis zu verbinden. Ostern lässt sich neu entdecken, dafür steht dieses Buch. Mehr noch: Mit einem feinfühligen Gespür für die vielfältigen Zusammenhänge, wie sie in diesem Buch einleuchtend dargestellt werden, lässt sich lernen, Ostern würdig und kraftvoll zu feiern.

Johannes Bernhard Uphus

Georg Steins, Egbert Ballhorn, Und es wurde Morgen. Die biblischen Lesungen der Osternacht, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2020, 176 S., ISBN 978-3-7917-3144-5, 16,95 € [D], 17,40 € [A]

 

Ordensfrau in Ordenstracht, wendet der Kamera den Rücken zu

Vom Ordensleben in Mitteldeutschland
Die Schwestern von der heiligen Elisabeth

Wenn „normale“ Menschen Ordensleuten begegnen, kann das zu eigenartigen Situationen führen. Vor Jahren erzählte eine Schwester, wie sie einmal jemandem entgegnet habe, der mit sehr festgelegten Vorstellungen auf sie zugekommen sei. „Sprechen Sie jetzt mit der Tracht, oder mit der, die sie trägt?“
Ein Kunstbuch, das 2019 im Mitteldeutschen Verlag in Halle erschienen ist und von Ordensfrauen berichtet, zeigt auf beeindruckende Weise, wie das gelingen kann: ein einfühlsames Gespräch mit Menschen, die in unserer Welt eine alles andere als gängige Lebensform gewählt haben. Marco Warmuth (Fotos) und Tina Pruschmann (Text) haben die Schwestern von der heiligen Elisabeth über zwei Jahre begleitet und jede von ihnen portraitiert. Herausgekommen ist ein Band, der das außergewöhnliche Leben dieser markanten Frauen lebhaft und authentisch vor dem Auge des Lesenden erstehen lässt. Vom Grundimpuls der Gemeinschaft, bedürftige Kranke unentgeltlich zu pflegen – inspiriert von der heiligen Elisabeth von Thüringen –, bis hin zum Geschick so vieler Orden heutzutage, die mit Nachwuchsmangel konfrontiert sind: all das kommt im Buch zur Sprache, und doch stets rückgebunden an den je eigenen Lebensweg jeder Schwester, die überraschend unterschiedlich ausgefallen sind. Was bedrückt, ist: die Schwestern wissen, dass sie zumindest in Deutschland die letzte Generation ihrer Gemeinschaft sind. Tröstlich hingegen das Ja zu dieser Lebensform, das trotz der fehlenden Zukunft in vielen Farben berührend aufscheint.

Johannes Bernhard Uphus

Marco Warmuth, Tina Pruschmann, gottgewollt. Das Leben der Ordensschwestern von der heiligen Elisabeth, Mitteldeutscher Verlag, Halle 2019, Bild-Text-Band, geb., 200 × 260 mm, 320 S., ISBN 978-3-96311-219-5, 60 € (D), 61,70 (A)

 

Blick von oben in die Ausgrabungen im Innenraum einer gotischen Kirche

Ausgrabungsdokumentation
St. Leonhard in der Frankfurter Altstadt

Seit ihrer 800-Jahr-Feier im August 2019 ist sie wieder für die Öffentlichkeit zugänglich: die Kirche St. Leonhard in der Frankfurter Altstadt, an der Mainuferpromenade und unweit vom Römerberg gelegen. Sie ist die älteste der acht Frankfurter Altstadtkirchen, eine im heutigen Zustand fünfschiffige Hallenkirche mit drei Chor- und verschiedenen weiteren Anbauten. Während ihrer 2009 begonnenen Innensanierung bestand erstmals die Möglichkeit, eine systematische archäologische Untersuchung in ihr durchzuführen. Sie erstreckte sich nicht nur auf die umfangreiche und teils komplizierte Baugeschichte der Kirche, sondern neben erstaunlichen kunstgeschichtlichen Funden insbesondere auch auf die verschiedenen Gräber, die in ihrem Verlauf zutage gefördert wurden. Die Ergebnisse der baugeschichtlichen und anthropologischen Untersuchungen (nicht die der kunstgeschichtlichen) sind nun in einem äußerst detailreichen Band dokumentiert, der vom Denkmalamt der Stadt Frankfurt am Main herausgegeben, 2019 im Frankfurter Druck- und Medienhaus Henrich erschienen ist. Fünf namhafte Autorinnen und Autoren tragen darin Erkenntnisse zusammen, die nicht nur ein hoch komplexes Bild des Kirchengebäudes ergeben. Auch die systematische Erforschung der mehr als 100 (!) darin bestatteten Männer, Frauen und Kinder lassen faszinierende Rückschlüsse auf die Lebensweise der Frankfurter Oberschicht zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert zu. Der prächtig ausgestattete Band steht beispielhaft für heutige historische Forschung, die wesentliche Einsichten auch naturwissenschaftlicher Methoden verdankt.

Johannes Bernhard Uphus

Andrea Hampel, Kurt W. Alt, Petra Held, Franziska Martens, Lioba Renner, St. Leonhard in der Frankfurter Altstadt. Archäologie, Anthropologie, 29,7 x 21 cm, 296 S., ISBN: 978-3-96320-003-8, 25,00 € (D), 25,70 € (A), ab 1. Januar 2020: 31,00 € (D), 31,90 € (A)

 

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