Aktuelles


Auf dieser Seite finden Sie neben aktuellen Terminen und Informationen auch Hinweise auf beachtenswerte Publikationen. Weitere Seiten mit Bezug zum laufenden Monat: der Inhalt der aktuellen Ausgabe und ein liturgischer Kalender für das deutsche Sprachgebiet mit einer ganzjährigen Namenstagsübersicht.
 

Gebetsanliegen des Papstes
 



Gebetsanliegen für Juli 2021

– Beten wir, dass wir in sozialen, ökonomischen und politischen Konfliktsituationen mutig und leidenschaftlich am Aufbau von Dialog und Freundschaft mitwirken.

Weitere Informationen zum monatlichen Gebetsanliegen sowie geistliche Kurzimpulse für jeden Tag finden Sie auf den Internetseiten des Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes.

Monatlich wird vom Vatikan ein zentrales Gebetsanliegen veröffentlicht, das der Heilige Vater allen Glaubenden ans Herz legt. Eine Möglichkeit, sich mit dem Papst im aktuellen Gebet zu verbinden, bietet ferner die Dokumentation von Audienzen und Angelusgebeten auf den Seiten der vatikanischen Informationsdienste – dort lässt sich nachverfolgen, in welchen aktuellen Anliegen Papst Franziskus gebetet hat.

 

Ökumenischer Fürbittkalender
 

Diese Woche beten wir für



In Gottes Händen
Glaubende weltweit beten füreinander

„Das Gebet ist das Herzstück der ökumenischen Bewegung“, heißt es auf den Internetseiten des Ökumenischen Rates der Kirchen zum Ökumenischen Fürbittkalender. „Jesus hat darum gebetet, dass wir eins sein mögen, geeint in Gott im Geheimnis der Dreieinigkeit. Dies ist die Grundlage und das Ziel unseres Strebens nach Einheit.“

Weil der Anfang dieser Einheit im Gebet liegt, ja, weil das Gebet füreinander diese Einheit im Anfang schon ist, lädt der Ökumenische Fürbittkalender ein, im Jahreslauf aller Gegenden der Erde zu gedenken. Sich im Gebet mit Glaubenden in aller Welt zu verbinden, das heißt, einander Gottes Hand anzuvertrauen. Es heißt auch, Bewusstsein füreinander zu entwickeln. Sehen zu lernen, in welcher Lage sich andere Menschen befinden und was sie uns zu sagen und mitzugeben haben.

Wenn Sie im Fenster „Diese Woche beten wir für…“ auf die Ländernamen klicken (am besten mit Rechtsklick einen neuen Tab öffnen), werden Sie zur Webpräsenz des Weltkirchenrats – www.oikoumene.org – weitergeleitet. Auf der entsprechenden Seite finden Sie Anregungen für Ihr fürbittendes Gebet, die auf die betreffende Erdregion zugeschnitten sind.

Den Anregungen zugrunde liegt der ökumenische Fürbittkalender In Gottes Hand. Gemeinsam beten für die Welt. Gebete aus der weltweiten Ökumene / in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK). Aus dem Englischen übersetzt von Friederike Gralle, Frankfurt/Main: Lembeck, Paderborn: Bonifatius 2008.

 

Termine
 

Zurzeit liegen uns keine Termininformationen für Sie vor.

 

 

Informationen

 

Youtube-Screenshot: ein Mann bläst Flügelhorn hoch über einem FlussVideo zum Choral „Stern, auf den ich schaue" · Quelle: erdgasheizung, youtube

Neue Lieder singen

„Wer singt, betet doppelt!“, sagt der heilige Augustinus. Wie ist es bei Ihnen? Singen Sie gern? Wenn ja, möchte ich Ihnen heute einen ganz konkreten Tipp fürs Stundengebet mit MAGNIFICAT geben. Einige Lieder, die wir als Hymnen verwenden, werden Sie gewiss kennen. Andere haben Sie vielleicht schon einmal im Gotteslob gesehen, wieder andere sind Ihnen gänzlich neu. Weil sie aus dem Anhang einer anderen Diözese oder dem Evangelischen Gesangbuch (EG) kommen oder aus laufend neu erscheinenden Veröffentlichungen zum Neuen Geistlichen Lied. Hier kann es sehr helfen, bei den beliebten Streamingdiensten nachzusehen; denn bei youtube oder spotify findet sich (neben vielem anderen) unglaublich viel geistliche Musik. Tragen Sie einfach den Titel oder Textanfang ins entsprechende Suchfeld ein. Sie werden erstaunt sein, wie viel Sie dort finden. Auf diese Weise können Sie sich gut in neue Stücke einhören und zur Übung mitsingen. Das heißt freilich nicht, dass Sie singen müssen. Es liegt ganz bei Ihnen – wenn Sie das Lesen vorziehen, hat das genauso sein Recht.

Johannes Bernhard Uphus

 

Medienempfehlungen

 

Titelseite Christlicher Schöpfungsglaube heute

Handeln für die Schöpfung

Die Notwendigkeit, auf die Schöpfung zu achten und sich für deren Bewahrung einzusetzen, hat nach den Erfahrungen der Coronakrise eine neue Dringlichkeit bekommen. Plötzlich scheinen Dinge möglich, die zuvor noch für unwahrscheinlich gehalten wurden: eine nachhaltigere Mobilität, ein bewusstes Einkaufsverhalten, der Verzicht auf nicht notwendige Fernreisen und vieles andere mehr. Manche Forderungen, die Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si’“ stellt, scheinen vor dem Hintergrund des Klimawandels und nun auch der Auswirkungen der Corona-Pandemie konkreter und umsetzbarer zu werden. Es ist möglich, sich einer „tötenden Wirtschaft“ und einer „Ausbeutung der Erde“ entgegenzustellen, wie es der Papst fordert.

Was bedeutet „Schöpfung“?

Aber was meint eigentlich die Rede von der „Schöpfung“? Wie können die biblischen Schöpfungserzählungen verstanden werden, die doch allen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu widersprechen scheinen? Welche Impulse gibt der Schöpfungsglaube für ein christliches Leben heute? Der Aachener Pastoraltheologe Stefan Voges hat in dem Band „Christlicher Schöpfungsglaube heute. Spirituelle Oase oder vergessene Verantwortung?“ Beiträge von Autorinnen und Autoren versammelt, die sich mit dem biblischen Begriff der Schöpfung auseinandersetzen und Impulse für eine aktuelle Form von Schöpfungsspiritualität geben. Dabei werden auch die sozialethischen Überlegungen aus der Enzyklika von Papst Franziskus aufgegriffen.

Eine Aufgabe der Menschheit

Die Autorinnen und Autoren legen in dem in der Edition Weltkirche erschienenen Buch großen Wert auf die ökumenische Vielfalt der Schöpfungsspiritualität, besonders auf die verschiedenen weltkirchlichen Traditionen. Auch wenn das Buch noch vor dem Ausbruch der Pandemie abgeschlossen wurde, geben die Beiträge zahlreiche Anregungen, die man jetzt teilweise völlig anders lesen und einordnen kann. Papst Franziskus verwies darauf in seiner Botschaft zum letztjährigen Gebetstag für die Schöpfung am 1. September 2020: Die gegenwärtige Krise biete die Möglichkeit, neue Lebensweisen zu entwickeln. Schließlich hätten die vergangenen Monate gezeigt, wie sich die Erde erholen könne, wenn man sie zur Ruhe kommen lasse. Vieles wird nun greifbarer und dringlicher, als es vor der Coronakrise noch schien. Das macht auch das vorliegende Buch so interessant und konkret. Denn die Frage des Untertitels, ob der Schöpfungsglaube denn mehr zu einer spirituellen Oase denn zu einer vergessenen Verantwortung geworden ist, beantwortet sich nun fast von selbst. Papst Franziskus forderte dazu auf, dass die Menschheit auf die Stimme der Erde hören und an den „ihr eigentlich zukommenden Platz in der natürlichen Ordnung“ zurückzukehren müsse. Gottes ursprünglicher Plan sehe vor, dass alle Menschen die Schöpfung in „freudiger Gemeinschaft“ annehmen, nicht in ungeordnetem Wettstreit. Das vorliegende Buch kann dafür viele gute Impulse geben.

Marc Witzenbacher

Stefan Voges (Hg.), Christlicher Schöpfungsglaube heute. Spirituelle Oase oder vergessene Verantwortung? Matthias Grünewald Verlag, Ostfildern 2020, 192 S., ISBN 978-3-7867-3226-6, 32,00 € (D), 32,90 € (A).

 

Titelseite Christsein und die Corona-Krise

Christsein und Coronakrise

Als „Weckruf für Hoffnung und Solidarität“ bezeichnet Papst Franziskus in seinem Vorwort den Sammelband „Christsein und die Coronakrise. Das Leben bezeugen in einer sterblichen Welt“, den Walter Kardinal Kasper und der Vallendarer Theologieprofessor George Augustin gemeinsam herausgegeben haben. Namhafte Theologen machen sich darin Gedanken über die Folgen und Auswirkungen der Coronakrise auf den christlichen Glauben.

Botschaft von der Überwindung des Todes

Walter Kardinal Kasper, langjähriger Bischof von Rottenburg-Stuttgart und zuletzt Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, sieht die Aufgabe der Kirche und der Theologie nicht darin, Vorschläge für eine „Exit-Strategie und für die Bewältigung der ökonomischen, sozialen und politischen Herausforderungen“ zu machen. Aber sie hätten die Pflicht, eine Grundorientierung zu bieten. Diese sieht Kasper vor allem in der Osterbotschaft, der Botschaft von der Überwindung des Todes durch den auferstandenen Christus. In seiner Nachfolge müsse die Kirche sich in Barmherzigkeit der konkreten Not annehmen. Neben Kurt Kardinal Koch, dem Nachfolger Kaspers im Amt des Präsidenten, sowie dem Bochumer Neutestamentler Thomas Söding, Jan-Heiner Tück, Karl Wallner und anderen, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Krise zu deuten versuchen, sieht der Prager Theologe Tomáš Halík die Pandemie als „ökumenische Erfahrung“, die insbesondere auf die Frage nach der gemeinsamen Eucharistie als „Brot der Pilger“ ein neues Licht werfe. Dass es keine eindeutige christliche Interpretation der Corona-Krise gibt, wird erneut in diesem Buch deutlich. Dass sie uns aber Impulse verleihen kann, die unseren Glauben auch weiterbringen, dafür geben die Autoren zahlreiche wesentliche Hinweise.

Marc Witzenbacher

Walter Kardinal Kasper/George Augustin (Hg.), Christsein und die Coronakrise. Das Leben bezeugen in einer sterblichen Welt, Matthias Grünewald Verlag, Ostfildern 2020, ISBN 978-3-7867-3244-0, 194 S., 18,00 € (D), 18,50 € (A)

 

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