Aktuelles

 

Auf dieser Seite finden Sie neben aktuellen Terminen und Informationen auch Hinweise auf beachtenswerte Publikationen. Weitere Seiten mit Bezug zum laufenden Monat: der Inhalt der aktuellen Ausgabe und ein liturgischer Kalender für das deutsche Sprachgebiet mit einer ganzjährigen Namenstagsübersicht.
 

Gebetsanliegen des Papstes
 


 

Gebetsanliegen für April 2018

Wir bitten für die Verantwortlichen in der Wirtschaft:
– Die Weltwirtschaft möge sich dahingehend wandeln, dass es strukturell keine Benachteiligten mehr gibt.

Weitere Informationen zum monatlichen Gebetsanliegen sowie geistliche Kurzimpulse für jeden Tag finden Sie auf den Internetseiten des Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes.

Monatlich wird vom Vatikan ein zentrales Gebetsanliegen veröffentlicht, das der Heilige Vater allen Glaubenden ans Herz legt. Eine Möglichkeit, sich mit dem Papst im aktuellen Gebet zu verbinden, bietet ferner die Dokumentation von Audienzen und Angelusgebeten auf den Seiten der vatikanischen Informationsdienste – dort lässt sich nachverfolgen, in welchen aktuellen Anliegen Papst Franziskus gebetet hat.

 

Vom 3.–28. Oktober tagt in Rom die Bischofssynode zum Thema „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung“. Alle Glaubenden sind eingeladen, die Arbeit der Synode mit dem folgenden Gebet zu begleiten.
 

Gebet von Papst Franziskus für die Jugend

Herr Jesus Christus, auf dem Weg zur Synode
richtet deine Kirche ihren Blick auf die Jugendlichen
in der ganzen Welt. Wir bitten dich, lass sie mutig
ihr Leben in die Hand nehmen, nach den schönsten
und sinnvollsten Dingen des Lebens streben
und stets ein freies Herz bewahren.

Hilf ihnen, begleitet und geführt von weisen
und großherzigen Menschen, dem Ruf, den du an
jeden Einzelnen von ihnen richtest, zu folgen,
um ihren Lebensentwurf zu verwirklichen und glücklich
zu werden. Halte ihre Herzen offen für große Träume
und lass sie auf das Wohl ihrer Brüder und Schwestern achten.

Lass auch sie wie den geliebten Jünger am Fuß des Kreuzes stehen,
um deine Mutter als ein Geschenk von dir zu empfangen.
Lass sie Zeugen deiner Auferstehung sein und erkennen,
dass du lebst und an ihrer Seite bist, während sie mit Freude verkünden,
dass du der Herr bist. Amen.

 

Termine
 

Gotische Kirche, InnenraumSt. Johannes-Kapelle, Münster · Foto: Johannes Bernhard Uphus
 

Katholikentag in Münster
Eine Tür zu innerem Frieden
Ökumenisches Stundengebet in der St. Johannes-Kapelle

Suche Frieden: Vom 9. bis 13. Mai 2018 findet im westfälischen Münster unter diesem Leitwort aus Psalm 34,15 der 101. Deutsche Katholikentag statt. Wie aktuell die knappe biblische Aufforderung werden würde, hätte bis zum Samstag der diesjährigen Osteroktav niemand zu denken gewagt. Dass durch einen psychisch kranken Mann mehrere Menschen in Münsters belebter Innenstadt zu Tode gebracht wurden, noch dazu an einem der ersten sommerlichen Nachmittage dieses Jahres, führt nicht nur den Münsteranern schmerzlich vor Augen, wie bitter unser Land Frieden nötig hat.
Nach diesem Geschehen wird der Katholikentag sicher anders verlaufen, als er ohne verlaufen wäre. Bei aller schmerzlichen Bitterkeit, die die Erinnerung an das Unfassliche mit sich bringt, liegt darin zugleich eine Chance; denn nach solchen Gewalttaten zeigt sich regelmäßig, wie bedeutsam das gemeinsame Gedenken und Trauern für die Bewältigung ist.

Stundengebetszyklus in der Johannes-Kapelle
Wie schon bei den zurückliegenden Katholiken- und Kirchentagen lädt die Initiative Ökumenisches Stundengebet ab Christi Himmelfahrt abends bis zum späten Samstagabend zur gemeinsamen Feier der Tagzeiten ein. Miteinander Lieder und Psalmen zu singen, die Heilige Schrift zu hören und die Bitten vor Gott zu tragen, das gibt der Seele Raum, das hilft, zur Ruhe zu kommen. Nicht, dass alle Probleme damit sofort gelöst wären, alle Lasten und Fragen sofort von einem abfallen würden. Doch sie werden in einen anderen Rahmen hineingestellt; andere Menschen tragen mit; man kann sich Gott anvertrauen. Vielleicht kann so eine Ahnung davon entstehen, wie Frieden aufkeimen, wachsen, sich ausbreiten kann.

Täglich vier Gebetszeiten
Morgens, mittags, abends und zur Nacht finden die etwa halbstündigen Gottesdienste statt. Sie alle folgen einer gemeinsamen Grundform, wie sie im Stundengebet üblich ist, unterscheiden sich aber in vielen Einzelheiten und bringen unterschiedliche Einflüsse aus den verschiedenen Teilen der Kirche zusammen. Ziel ist es, die grundlegende Einheit aller Glaubenden im gemeinsamen Lobpreis und Gebet erfahrbar werden zu lassen. Menschen, die sich für die Tagzeitenliturgie allgemein und die Arbeit der Initiative Ökumenisches Stundengebet im besonderen interessieren, werden vor und nach den Gottesdiensten geeignete Ansprechpartner finden.

Ort St. Johannes-Kapelle, Bergstraße 36, 48143 Münster
Datum Do 10. bis Sa 12. Mai 2018

Morgengebet Fr, Sa 8.00 Uhr
Mittagsgebet Fr, Sa 13.00 Uhr · Sa in St. Martini / Jugendkirche effata [!]*
Abendgebet Do, Fr, Sa 18.30 Uhr
Nachtgebet Do, Fr, Sa 22.00 Uhr

* Martinistraße 6, 48143 Münster (ca. 450 m / 6 min Fußweg von der Johanneskapelle)

 

Informationen
 

Romano Guardini um 1920Romano Guardini um 1920
 

100 Jahre „Vom Geist der Liturgie“
Ausstellung zum epochalen Buch von Romano Guardini

1918 war nicht nur in politischer Hinsicht eine Zäsur. Auch für die Erneuerung der Kirche hat es große Bedeutung. Das liegt insbesondere an Romano Guardinis wegweisender Schrift „Vom Geist der Liturgie“. Auf knapp 100 Seiten legte der Mainzer Theologe italienischer Herkunft dar, was Liturgie ist: Versammlung, symbolisches Handeln, heiliges Spiel, an dem alle mitwirken. Das war eine Weichenstellung, deren Tragweite bis heute kaum eingeholt ist, wenn man sich vergegenwärtigt, wie viele Glaubende es auch jetzt noch äußerst schwierig finden, sich einen Zugang zur Liturgie zu erschließen.
In nur vier Jahren erschienen 12 Auflagen, 26.000 Exemplare wurden verkauft. „Vom Geist der Liturgie“ stand am Beginn einer Reihe allgemeinverständlicher Veröffentlichungen über die Liturgie, die Abt Ildefons Herwegen, Maria Laach, als Sammlung Ecclesia Orans („betende Kirche“) herausgegeben hat.

Ausstellungseröffnung am 2. Mai 2018 in Trier
Das Abt-Herwegen-Institut e. V. in Maria Laach hat zu Guardinis Buch eine Ausstellung konzipiert, sie wird ab Mai in Trier in der Bibliothek des Priesterseminars zu sehen sein. Bischof Dr. Stephan Ackermann, erster Vorsitzender des Deutschen Liturgischen Instituts, wird am 2. Mai 2018 die Ausstellung in der Bibliothek des Priesterseminars eröffnen. Als Festrednerin ist Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz eingeladen. Zur Ausstellung wird ein Katalog erscheinen.

In Trier ist die Ausstellung bis 8. Juni zu sehen. Anschließend wird sie noch
vom 30. Juli bis 21. September 2018 in der Diözesan- und Dombibliothek Köln sowie
vom 1. bis 28. Oktober 2018 in der Münchner Katholischen Akademie in Bayern gezeigt.

 

Leseempfehlungen

Veröffentlichungen aus der Redaktion und darüber hinaus
 

Buchtitel, Szene in einem orientalischen Café
 

Lutz Jäkel, Lamya Kaddor (Hg.),
Syrien – ein Land ohne Krieg
Ein Blick zurück in die Zukunft

Es ist ein Land, ohne das unsere Welt nicht wäre, wie sie ist. Die Kulturen, die es prägen, strahlen seit Jahrtausenden weit über seine Grenzen hinaus. Es beherbergt einige der ältesten Städte überhaupt: Syrien. Seit 2011 tobt dort ein längst unüberschaubar gewordener Krieg, in dem die Interessen verschiedener Welt- und Regionalmächte aufeinander treffen. Nahezu täglich berichten die Medien; die Nachrichten über bewaffnete Konflikte, über Zerstörung nicht nur von Kulturgütern, sondern ganzen Städten, ja Landstrichen, über Gräuel an der Zivilbevölkerung reißen nicht ab. Diesen erschütternden, ja deprimierenden Botschaften etwas entgegen setzen zu wollen, wirkt das nicht sinnfrei, ja zynisch?
Der Fotojournalist Lutz Jäkel und die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor sagen: Im Gegenteil. Sie setzen dem längst nicht mehr fassbaren Grauen des Krieges die lebendige Erinnerung an Syrien entgegen, wie sie es vor dem Krieg kannten: farbenprächtig, facettenreich, lebendig. Ein aufwändig ausgestatteter Bildband ist das Ergebnis: Eindrücke aus einem faszinierenden Land, erläutert und kommentiert von 16 Autorinnen und Autoren, die Syrien als Einheimische kennen oder als Ausländer erkundet und lieben gelernt haben.
In fünf Kapiteln – zur Hauptstadt Damaskus und den vier den Himmelsrichtungen entsprechenden Landesteilen – ersteht so das Bild eines Landes, das gegenwärtig im Chaos versunken erscheint. Das aber für viele Ethnien und Religionen Heimat ist und eine Kultur des Zusammenlebens hervorgebracht hat, die ihresgleichen sucht: sunnitische und schiitische Muslime, Jesiden, Juden, Kurden, Alawiten, Christen und Drusen geben Syrien sein Gesicht. Orte wie die Umayyaden-Moschee in Damaskus, eine vormals christliche Basilika, die die für Christen und Muslime gleichermaßen bedeutenden Reliquien Johannes des Täufers bewahrt und in der Angehörige verschiedener Religionen nebeneinander beten, lassen erspüren, was dieses Miteinander ausmacht. Menschen wie der Geschichtenerzähler im Basar, der Badediener im Hamam oder die beiden Schwestern, die in ihrem großen Haus Studierende aus aller Welt beherbergten, verkörpern Syriens Seele, auch der von Islamisten verschleppte italienische Jesuit Paolo Dall’Oglio, der das uralte Kloster Mar Musa wiedergegründet und zum Ort der Begegnung von Muslimen und Christen gemacht hat. Syrien, das mit allen, die darin leben (und denen, die es lieben), auf den Tag wartet, da die Waffen endlich schweigen und ein Neubeginn möglich wird.
Die Autoren haben einen Band geschaffen, der ein Doppeltes leistet. Er vermittelt Reichtum und Größe Syriens jenen, die es nur als ein Kriegsland neben der Ostukraine und dem Südsudan kennen. Vor allem aber bringt er die Hoffnung auf das zum Ausdruck, was einmal wieder erstehen kann. Eine Zukunftsvision, genährt von dem, was Syrien bei und trotz aller Zerstörung bleibt: ein Land kultureller Fülle und vielseitig-dynamischen Miteinanders.

Lutz Jäkel, Lamya Kaddor (Hg.), Syrien. Ein Land ohne Krieg, Malik Verlag im Piper Verlag, München 2017, 200 Seiten, ISBN 978-3-89029-493-3, 45 € (D), 46,20 (A)

 

Buchvorderseite "Morgen- und Abendlob"
 

Heinz-Walter Schmitz
Morgen- und Abendlob zum Beten und Singen
Ein neues liturgisches Buch zum Stundengebet

Das Stundengebet ist lebendig! Wie lebendig, zeigt die wachsende Zahl von Initiativen, die das Stundengebet als zeitgemäße liturgische Form für jeden Tag neu praktizieren, und das oft im kleinen Kontext von Ortsgemeinde oder Gebetsgruppe. Wer die Liturgie der Tagzeiten für sich entdeckt hat, kann sich jetzt auf ein neues liturgisches Buch stützen, das Heinz-Walter Schmitz, ehemals Domkantor, später Kirchenmusikdirektor im Bistum Passau, im Herder-Verlag herausgebracht hat. Morgen und Abend als die seit jeher liturgisch bedeutendsten Tageszeiten stehen im Vordergrund, doch auch für ein Innehalten während des Tages findet sich eine knappe Anregung.
Im Hauptteil folgt das Buch dem Vierwochenpsalter der liturgia horarum, der nach dem Vaticanum II erneuerten römischen Stundenliturgie. Bei Psalmwiederholungen hat der Herausgeber Mut bewiesen und auch auf andere Psalmen zurückgegriffen, ebenso bei den sogenannten geprägten Zeiten, also dem Weihnachts- und Osterfestkreis, die liturgisch dem Jahreskreis gegenüber traditionell eigenständig sind. So entsteht ein, was die Psalmen angeht, vielseitiges Vademecum, angereichert durch ansprechende Hymnentexte etwa von Silja Walter oder Bernardin Schellenberger. Das größte Plus: noch ehe ein offizielles liturgisches Buch mit der Einheitsübersetzung von 2016 erschienen ist, stützt sich dieser Band konsequent auf den revidierten Bibeltext. Erstmals lassen sich also mit seiner Hilfe die deutlich redigierten und dadurch Urtext-näheren Psalmen im gesungenen Vollzug erleben – dank der bewährten Psalmtöne des Gotteslobs von 2013 mit etwas Übung auch für Einsteiger. Die Antiphonen sind kurz und schlicht gehalten, sodass sie sich fast auch für die responsoriale Ausführung eignen. Dabei trägt ein Kantor die Psalmverse vor, während Alle nach jedem Vers das Responsum (in diesem Fall die Antiphon) wiederholen.
Gewöhnungsbedürftig für alle, die die Antiphonen zu den evangelischen Cantica als Meditationsimpuls für den Tag, das Fest oder die Jahreszeit im Kirchenjahr schätzen: Benedictus und Magnificat erscheinen ohne Antiphon, nur mit einem Psalmodiemodell, und sollen so in ihrer ganz eigenen Kraft zur Geltung kommen. Da mag manch eine(r) auf das Gotteslob oder gar das Antiphonale zum Stundengebet zurückgreifen wollen; auch der Ersatz durch eines der bekannten Magnificat- bzw. Benedictus-Lieder liegt nahe. Dennoch lohnt es, sich diesen großen neutestamentlichen Lobpsalmen auch in dieser reinen Form zu stellen.
Wer Stundengebet in einer schlichten zugänglichen Form praktizieren möchte, kann in diesem Band eine taugliche Hilfe finden.

Heinz-Walter Schmitz, Morgen- und Abendlob zum Beten und Singen, Verlag Herder GmbH, Freiburg im Breisgau 2017, 1019 Seiten, ISBN 978-3-451-32969-2, 75 € (D), 77,10 € (A).

 

Beine einer Wanderin, auf einem Felsen im Fluss
 

Maria Herrmann, Sandra Bils (Hg.)
Vom Wandern und Wundern
Fremdsein und prophetische Ungeduld in der Kirche

Sie sind die Scouts, die Wegbereiter der Kirche von morgen: die Grenzgänger in der Kirche, die in ihr selbst eine Fremde spüren und ihr dennoch nicht den Rücken kehren, sondern nach draußen in die Fremde gehen, um dort Spuren einer künftigen Kirche zu entdecken. Dem Wunder begegnet, wundern sie sich, weshalb so vieles in der Kirche nicht geht. Zwischen Blockaden, die ererbte, aber entleerte Strukturen aufrecht erhalten, und aktionistischen Versuchen, dem Alten synthetisch Neues gegenüberzustellen, werden die leisen Stimmen der Wandernden und Wundernden vielfach überhört. Sie machen auf eine „traumwandlerische Unsicherheit“ aufmerksam, die „aus dem Vermissen von Orten und Formen christlicher Nachfolge entsteht, die einer Sehnsucht nach einem Mehr an Kirche, an Gemeinde, an Evangelium, an Jesusmäßigkeit entspricht.“, so die Herausgeberin Maria Herrmann in ihrem Vorwort. Gemeinsam mit Co-Herausgeberin Sandra Bils leitet sie das Projekt Kirche² in Hannover, einer Zukunftswerkstatt in Trägerschaft der Hannoverschen Landeskirche und des Bistums Hildesheim, die unterschiedliche Initiativen und Ansätze in einem ökumenischen Netzwerk bündelt. In 12 Beiträgen gibt das Buch einen lebhaften Einblick in die vielfältigen Perspektiven, die sich aus dem Engagement der Beteiligten entwickeln – vom Kirchenmusiker und Gefängnisseelsorger in Hamburg bis zur Initiatorin von raumschiff.ruhr, einem Glaubensprojekt für junge Erwachsene in Essen. Perspektiven, die die Fremde wertschätzen und Aufbrüche möglich machen. Ein Buch, das Mut macht. Nicht nur Grenzgängern.

Maria Herrmann, Sandra Bils (Hg.), Vom Wandern und Wundern. Fremdsein und prophetische Ungeduld in der Kirche. Mit einem Nachwort von Christina aus der Au, Echter Verlag GmbH, Würzburg 2017, ISBN 978-3-429-04403-9, 14,90 € (D), 15,40 € (A).

 

Abbildung Buchtitel
 

Thomas Quartier OSB
Das Kloster im Leben
Monastische Spiritualität als Provokation

Mönche und Nonnen sind uns eigentümlich fremd und faszinierend zugleich. Was bewegt Menschen zu diesem Leben, das scheinbar mit so viel Verzicht und Selbstaufgabe verbunden ist? Thomas Quartier zeigt, welche reiche spirituelle Erfahrung den Lebensentwurf von Ordensleuten trägt. Das Leben in den Klöstern, das von Gebet, Schweigen, Fasten, Arbeit strukturiert ist, verweist auf Grundvollzüge des menschlichen Daseins überhaupt. Vor allem aber sind die Grundhaltungen, die sich dahinter verbergen, befreiende Botschaft für uns alle. Die Mönche und Nonnen erinnern uns leibhaftig daran, dass unser Leben umfangen ist von einem absoluten Geheimnis.

Thomas Quartier OSB, Das Kloster im Leben. Monastische Spiritualität als Provokation. Mit einem Nachwort von Notker Wolf, Butzon & Bercker, Kevelaer 2016, ISBN 978-3-7666- 2284-6, 19,95 € (D), 20,50 € (A).

 

Buchtitel Christian Herwartz und andere
 

Christian Herwartz u.a.
Im Alltag der Straße Gottes Spuren suchen
Persönliche Begegnungen in Straßenexerzitien

Der Jesuitenpater Christian Herwartz hat über 35 Jahre in einer offenen Wohngemeinschaft in Berlin-Kreuzberg gelebt. Jahrzehnte hat er als Arbeiterpriester in Fabriken gearbeitet. Spiritualität und gesellschaftliches Engagement, so seine tiefe Überzeugung, gehören untrennbar zusammen.

Exerzitien auf der Straße – für diese Form geistlicher Übungen mitten im Leben einer Großstadt war Herbartz’ Kreuzberger WG lange Zeit ein Geheimtipp. Zentral dabei: Bereit sein, sich auf fremde Menschen und überraschende Erfahrungen einzulassen. Wer will mir heute begegnen? Mit dieser Frage einen Flüchtling wahrzunehmen, der meines Weges kommt, einen greisen türkischen Mann, der vor mehr als 50 Jahren nach Deutschland gekommen ist, ein kleines Mädchen, das seinen Weg sucht – das ermöglicht Momente, die normalerweise eher untergehen. Momente, die das Mysterium des Lebens inmitten der Welt, sozusagen „am Hauptbahnhof“ (Joseph Beuys) erfahrbar machen.

Nun gibt es für alle Interessierten dieses Buch, in dem Herwartz und viele andere Autorinnen und Autoren in sehr persönlichen Schilderungen vor Augen treten lassen, was sie bei Exerzitien auf der Straße erlebt haben. Sie schreiben von dem, was sie als Mensch, als Christ verändert hat, wie Gott ihr Herz getroffen hat. Geistliche und biblische Reflexionen zu den verschiedenen Etappen der Straßenexerzitien runden diesen Band ab und können zu eigenen Straßenexerzitien anleiten.

Christian Herwartz u.a., Im Alltag der Straße Gottes Spuren suchen. Persönliche Begegnungen in Straßenexerzitien, Neukirchener Aussaat (Neukirchen-Vluyn) 2016, ISBN 978-3-7615-6270-3, 11,99 € (D), 12,30 (A).

Im Internet: www.strassenexerzitien.de

 

Buchtitel Rilke, Pilgerschaft
 

Zwischen zwei Welten
Pilgern mit Rainer Maria Rilke

Unser Leben: Eine Pilgerschaft. Keine Reise, die einen bestimmten Ort zum Ziel hätte, sondern „Übergang / zwischen zwei Welten, ahnungsvoll und bang.“ So umreißt Mark S. Burrows in seiner Einführung den Kern von Rilkes Buch von der Pilgerschaft, dem zweiten Teil seines Stunden-Buchs. Im Gütersloher Verlagshaus ist es, wie zuvor schon der erste Teil, das Buch vom mönchischen Leben, nun als Gesamtkunstwerk erschienen: Der Text herausgegeben und nuanciert gelesen von Gotthard Fermor; Fotografien von Klaus Diederich konzentrieren Stimmungen aus Rilkes Gedichten; die Musik von Josef Marschall gibt ihnen Raum, nachzuklingen und sich zu entfalten. Wer Rilkes tief spirituelles Werk für sich entdeckt hat, wird diesen Band wie auch seinen Vorgänger hoch zu schätzen wissen.

Rainer Maria Rilke, Gotthard Fermor (Hrsg.), Das Stunden-Buch. Zweites Buch: Das Buch von der Pilgerschaft. Mit 2 Audio-CDs, Gütersloher Verlagshaus 2016, ISBN 978-3-579-08534-0, 24,99 € (D), 25,70 € (A).

Rainer Maria Rilke, Gotthard Fermor (Hrsg.), Das Stunden-Buch. Erstes Buch: Das Buch vom mönchischen Leben. Mit 2 Audio-CDs, Gütersloher Verlagshaus 2014, ISBN 978-3-579-08188-5, 29,99 € (D), 30,90 € (A).

 

Römischer Aquädukt im MediaPark Köln, im Hintergrund der Colonius
 

Gerti Keller · Michael Fehrenschild
Geheimnisvolles Köln
Versteckte Orte und mystische Plätze entdecken

Wer die rheinische Metropole zum ersten Mal besucht, kann den Eindruck gewinnen, sie bestehe abgesehen vom Dom in erster Linie aus Gebäuden des 20. Jahrhunderts. Das liegt an der massiven Zerstörung alter Bausubstanz im Zweiten Weltkrieg, trifft aber dennoch nur zum Teil zu. Vieles ist in Anlehnung an frühere Formen wieder aufgebaut worden, etwa die Altstadt rings um Aldermaat und Rathaus. Die berühmten romanischen Kirchen, die der Stadt den Beinamen „Rom des Nordens“ eingebracht haben, sind sogar nahe am Originalzustand rekonstruiert worden. Doch dass die moderne Großstadt auch Winkel birgt, die dem hektischen Treiben entzogen sind, wissen selbst viele nicht, die der Domstadt seit langem verbunden sind.

In 17 Spaziergängen, verteilt auf die Leitworte Eine Zeitreise – Zum Tagträumen – In der Stille, laden die Journalistin und Buchautorin Gerti Keller und der Lektor und Autor Michael Fehrenschild mit ihrem ungewöhnlichen Stadtführer ein, die vielfältigen Geheimnisse Kölns kennenzulernen. Dem jüdischen Köln begegnet man ebenso wie den Zeugen der römischen Stadtgeschichte, man erfährt von der Leidenschaft eines berühmten Oberbürgermeisters und kann den „Mont Klamott“ besteigen. Wer speziell dem spirituellen Köln auf die Spur kommen möchte, kann von St. Kunibert den Weg zur schwarzen Madonna nehmen oder der Via sacra folgen und wird an vielen Stellen Eindrücke mitnehmen, die Köln seine charakteristische Aura verleihen. Mit den stimmungsvollen Fotos von Eddi Meier, präzisen Tourenplänen und zahlreichen Einkehrtipps ist dieser Band ein wertvoller Begleiter für alle, die hinter die Oberfläche einer faszinierenden Weltstadt schauen möchten.

Gerti Keller, Michael Fehrenschild, Geheimnisvolles Köln. Versteckte Orte und mystische Plätze entdecken. Mit Fotografien von Eddi Meier, J.P. Bachem Verlag GmbH, Köln 2015, ISBN 978-3-7616-2889-8, 14,95 € (D), 15,30 € (A) · auch als eBook erhältlich: ISBN 978-3-7616-2945-1 (pdf) · ISBN 978-3-7616-2946-8 (epub).

Buchtitel Guten Morgen - Rund um Köln
 

Sonnenaufgang am Rhein
Köln und Umgebung für Frühaufsteher

Wer den Zauber des erwachenden Tages kennt und die Rheinmetropole samt Umland noch in relativer Ruhe erleben will, dem sei ein Wanderführer von Hans-Joachim Schneider empfohlen. Zwölf Wandertouren zwischen sechs und fünfzehn Kilometern beschreibt der Autor, ausgehend von Worringen im Kölner Norden bis hinunter ins Ahrgebirge weit im Süden. Von Bensberg zum Flughafen, auf die Glessener Höhe im Braunkohlerevier, die Brückentour im südlichen Köln – jede dieser Wanderungen verspricht neue Perspektiven auf die Domstadt. Die ansprechenden Fotos machen darauf Appetit, detaillierte Hinweise runden die Tourbeschreibungen ab. Ein besonderes Plus: zu jeder Tour ein Tipp zum Betrachten des Sonnenaufgangs. So lässt sich eine Weltstadt auch spirituell erfahren/erlaufen.

Hans-Joachim Schneider, Guten Morgen! Rund um Köln: 12 Touren in der Frühe, J.P. Bachem Verlag Köln 2015, ISBN 978-3-7616-2930-7, 14,95 € (D), 15,30 € (A), auch als EPUB, PDF und mobi erhältlich.

 

Buchtitel Gespaltene Welt, Thesentür Schlosskirche Wittenberg
 

Den Reformatoren auf der Spur

In der Leipziger Pleißenburg, zu Luthers Zeit Stadtresidenz Herzog Georgs von Sachsen, hatte sich Luther einst in der „Leipziger Disputation“ mit Johann Eck um Kopf und Kragen geredet. Heute erhebt sich an deren Ort das Neue Rathaus, und genau da, wo die 2015 eingeweihte neue katholische Propsteikirche St. Trinitatis steht, hatten während der Belagerung Leipzigs im Schmalkaldischen Krieg ironischerweise die Soldaten Kurfürst Johann Friedrichs ihre Kanonen aufgestellt, mit denen sie die Pleißenburg zur Ruine zerschossen. Solche und ähnliche Zusammentreffen erfährt man in einem komfortabel ausgestatteten Band, den der Kunsthistoriker Günter Kowa gemeinsam mit dem Fotografen Henning Kreitel im Mitteldeutschen Verlag publiziert hat. Von der Anziehungskraft der „Schauplätze“ (ein Wort Luthers, das er Apg 19,29 für das griechische Theatron wählte) spricht die Einführung, und es gelingt diesem ansprechend geschriebenen Buch, die gespaltene Welt der Reformation zumindest erahnen zu lassen. Selbstverständlich beginnt es bei Luther selbst, doch würdigt es in seinen insgesamt elf Kapiteln auch viele weitere Akteure und bedeutende Orte jener aufgewühlten Zeit. Selbst den Umgang mit den historischen Stätten in preußischer und sozialistischer Zeit zeichnet es nach. Wer ein Vademecum zur Reformation in Mitteldeutschland sucht, dem ist mit diesem Band bestens gedient.

Günter Kowa, Gespaltene Welt. Schauplätze der Reformation. Mit Fotografien von Henning Kreitel, Mitteldeutscher Verlag GmbH, Halle (Saale) 2017, ISBN 978-3-95462-718-9, 24,95 € (D), 25,60 € (A).

Buchtitel Magische Orte in Mitteldeutschland
Buchtitel Magische Orte in Mitteldeutschland II
 

Zwischen Harz und Elbsandsteingebirge
Von der Faszination Mitteldeutschlands

Was unterscheidet die Region im Herzen Deutschlands von anderen? Es sind die Rätsel ihrer Landstriche, der Flussniederungen und Wälder, aber auch der vielen um das Jahr 1000 gegründeten Städte, der kunstvoll angelegten Parks und wehrhaften Burgen. So gibt der rückseitige Text des ersten Bandes Auskunft, der allen Interessierten ein Schlüssel sein will zu geheimnisvollen Orten in Mitteldeutschland. Peter Traub, Autor und Fotograf, lädt in diesem Reiseführer zu fünf Routen ein, auf denen Städte wie Quedlinburg und Magdeburg, ehemalige Klöster wie Walkenried und Jerichow, daneben aber auch viele Natur- und Gartenbaudenkmäler in Sachsen-Anhalt zu erkunden sind. Der zweite Band, gemeinsam mit seiner Ehefrau Ilona erstellt, leistet ein Gleiches für die sächsischen Kulturlandschaften zwischen Leipzig und Oberlausitz, Elbsandsteingebirge und Vogtland. In ihren Erkundungen und Fotografien verraten beide einen wachen Sinn für Orte, die es in sich haben, und geben mit präzisen Koordinaten eine Hilfe für sicheres Auffinden an die Hand.

Peter Traub, Magische Orte in Mitteldeutschland. Zwischen Harz und Dessau, Altmark und Kyffhäuser, Mitteldeutscher Verlag GmbH, Halle (Saale) 2016, ISBN 978-3-95462-608-3, 12,95 € (D), 13,30 € (A).

Ilona und Peter Traub, Magische Orte in Mitteldeutschland II. Zwischen Leipzig und Oberlausitz, Elbsandsteingebirge und Vogtland, Mitteldeutscher Verlag GmbH, Halle (Saale) 2017, ISBN 978-3-95462-772-1, 12,95 € (D), 13,30 € (A).

 

Betagter VW-Bus vor einem Wald
 

Susanne Breit-Keßler u.a. (Hg.)
Lust und Last der späten Jahre
Lebenskunst im Angesicht des Alters

Dass die Bevölkerung Deutschlands weiterhin altert, ist bekannt. In den vergangenen 150 Jahren hat sich die Lebenserwartung in Deutschland mehr als verdoppelt. Jeder Fünfte ist älter als 65 Jahre, zur Mitte des Jahrhunderts soll es bereits jeder Dritte sein. Dieser Wandel hat Auswirkungen auf das soziale und kulturelle Leben, aber auch im Leben des Einzelnen wird sichtbar, wie fließend die Grenzen zwischen Jung und Alt geworden sind. Noch nie gab es so viele gesunde und aktive Menschen in hohem Alter, und noch nie waren so viele Menschen pflegebedürftig wie heute. „Lust & Last des Alters“ heißt eine kleine Publikation, die dieses Thema aus christlicher Sicht in den Blick nimmt. Das Lesebuch, das die Münchener Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler herausgegeben hat, will den „Best Agers“ Denkanstöße und praktische Hinweise geben, die verschiedenen Aspekte des Alters wahrzunehmen und sich ihnen zu stellen. Ein gelungener Streifzug durch eine immer komplexer werdende Lebensphase, für Jung und Alt hilfreich zu lesen.

Susanne Breit-Keßler (Hg.), Lust & Last der späten Jahre – Lebenskunst im Angesicht des Alters, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2016, ISBN 978-3-579-06204-4, 12,99 € (D), 13,40 € (A).

 

Abbildung Buchtitel
 

Alfons Gerhardt, Dorothee Sandherr-Klemp
Du gibst mir neue Kraft
Gebete für Tage der Krankheit

Wer krank ist, sucht Trost und Halt. In seiner langjährigen Tätigkeit als Krankenhauspfarrer hat Alfons Gerhardt mit vielen Erkrankten gesprochen. Angst und Verzweiflung, Hoffnung und Erleichterung und andere Empfindungen sind ihm dabei begegnet. Über die Jahre haben sie sich in Gebeten und Kurzmeditationen verdichtet, die in diesem Band in Auswahl zusammengestellt sind. Sie bieten Erkrankten Worte, mit denen sie ihre Gefühle und Eindrücke vor Gott tragen können. Ebenso können mithilfe dieses Buches Krankenbesuche und die Feier der Krankenkommunion vorbereitet werden.

Alfons Gerhardt, Dorothee Sandherr-Klemp, Du gibst mir neue Kraft. Gebete für Tage der Krankheit, Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer 2016, ISBN 978-3-7666-1724-8, 9,95 € (D), 10,20 € (A).

Abbildung Buchtitel
 

Marc Witzenbacher
Beter, Mönche und Gelehrte
Porträts engagierten Christseins

Biografien erfreuen sich großer Beliebtheit. Genauso erzählen sich auch die Christen schon seit früher Zeit vom Leben der Heiligen und Märtyrer. Deren Vorbild spornt sie seit jeher an, das eigene Leben kritisch zu bedenken. In dieser Tradition stellt das Buch zahlreiche wichtige Persönlichkeiten sowie einige Gruppen und Orte des kirchlichen Lebens aus Vergangenheit und Gegenwart vor.

Marc Witzenbacher, Beter, Mönche und Gelehrte. Porträts engagierten Christseins (Edition Magnificat), Verlag Butzon & Bercker Kevelaer [2015], ISBN 978-3-7666-2200-6, 16,95 € (D), 17,50 € (A).

Abbildung Buchtitel
 

Silja Walter
Das dreifarbene Meer
Meine Heilsgeschichte – eine Biografie

Vielen MAGNIFICAT-Leserinnen und -Lesern ist ihr Name vertraut: Silja Walter, die viele tiefgründige geistliche Gedichte geschaffen hat. Dass sie als Sr. Hedwig im Benediktinerinnenkloster Fahr an der Limmat gelebt hat, wissen nur wenige. Dieses Buch gibt Einblick in ihren Lebensweg und ihre persönliche Welt.

Silja Walter, Das dreifarbene Meer. Meine Heilsgeschichte – eine Biografie, Topos plus Verlagsgemeinschaft, Kevelaer 2016, ISBN 978-3-8367- 0017-7, 17,95 € (D), 18,40 € (A).

Porträt Reinhold Messner
 

Ein Interview mit Reinhold Messner
Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden
Über die Fragen unserer Zukunft

Seine Sätze sind provokant. „Wenn es einen Gott gibt, dann bin auch ich Gott“, zum Beispiel. Aber dann erklärt sich der Extrembergsteiger Reinhold Messner, es wird deutlich, dass er sich als Teil eines Ganzen begreift, was ihn die Ehrfurcht vor der Natur gelehrt hat. Und dann sind seine durchaus strittigen Aussagen nachdenkenswert, bringen die eigenen Vorstellungen auf den Prüfstand. In dem Buch „Die Grenze der Seele wirst du nicht finden. Über die Fragen unserer Zukunft“ hat der bekannte Journalist Michael Albus ein ausführliches Interview mit Reinhold Messner veröffentlicht. Mehrere Tage hatte er mit ihm verbracht, in einigen intensiven Gesprächen über Gott und die Welt befragt. In dem Gespräch begegnet ein unbekannter Messner, weniger der Extremsportler, der von einem Gipfel zum anderen jagte, um sich den Weltruhm des unnachgiebigen Gipfelstürmers zu geben, sondern ein nachdenklicher, sensibler und vorsichtiger Messner, der durchaus über seine innersten Gefühle Auskunft gibt. Und wie er es mit der Religion hält. Messner und Albus kennen sich seit vielen Jahren, und das merkt man dem Gespräch auch an. Da gehen beide an die Grenzen, ohne den anderen zu verletzen oder ihn bloßstellen zu wollen. Beide leitet das Interesse an der Sache und aneinander. Wer den bekannten Bergsteiger und Museumsmanager kennenlernen will, der sollte zu dem Bändchen greifen. Überraschungen wird es mit Sicherheit geben.

Reinhold Messner, Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden. Über die Fragen unserer Zukunft. Im Gespräch mit Michael Albus, Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer 2016, ISBN 978-3-7666- 2238-9, 14,95 € (D), 15,40 € (A).

 

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