Aktuelles

Auf dieser Seite finden Sie neben aktuellen Terminen und Informationen auch Hinweise auf beachtenswerte Publikationen. Weitere Seiten mit Bezug zum laufenden Monat: der Inhalt der aktuellen Ausgabe und ein liturgischer Kalender für das deutsche Sprachgebiet mit einer ganzjährigen Namenstagsübersicht.
 

Gebetsanliegen des Papstes
 



Gebetsanliegen für März 2019

– Beten wir darum, dass christliche Gemeinschaften, vor allem jene, die unter
Verfolgung leiden, sich Christus nahe wissen und in ihren Rechten geschützt werden.

Weitere Informationen zum monatlichen Gebetsanliegen sowie geistliche Kurzimpulse für jeden Tag finden Sie auf den Internetseiten des Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes.

Monatlich wird vom Vatikan ein zentrales Gebetsanliegen veröffentlicht, das der Heilige Vater allen Glaubenden ans Herz legt. Eine Möglichkeit, sich mit dem Papst im aktuellen Gebet zu verbinden, bietet ferner die Dokumentation von Audienzen und Angelusgebeten auf den Seiten der vatikanischen Informationsdienste – dort lässt sich nachverfolgen, in welchen aktuellen Anliegen Papst Franziskus gebetet hat.

 

Ökumenischer Fürbittkalender
 

Diese Woche beten wir für



In Gottes Händen
Glaubende weltweit beten füreinander

„Das Gebet ist das Herzstück der ökumenischen Bewegung“, heißt es auf den Internetseiten des Ökumenischen Rates der Kirchen zum Ökumenischen Fürbittkalender. „Jesus hat darum gebetet, dass wir eins sein mögen, geeint in Gott im Geheimnis der Dreieinigkeit. Dies ist die Grundlage und das Ziel unseres Strebens nach Einheit.“

Weil der Anfang dieser Einheit im Gebet liegt, ja, weil das Gebet füreinander diese Einheit im Anfang schon ist, lädt der Ökumenische Fürbittkalender ein, im Jahreslauf aller Gegenden der Erde zu gedenken. Sich im Gebet mit Glaubenden in aller Welt zu verbinden, das heißt, einander Gottes Hand anzuvertrauen. Es heißt auch, Bewusstsein füreinander zu entwickeln. Sehen zu lernen, in welcher Lage sich andere Menschen befinden und was sie uns zu sagen und mitzugeben haben.

Wenn Sie im Fenster „Diese Woche beten wir für…“ auf die Ländernamen klicken (am besten mit Rechtsklick einen neuen Tab öffnen), werden Sie zur Webpräsenz des Weltkirchenrats – www.oikoumene.org – weitergeleitet. Auf der entsprechenden Seite finden Sie Anregungen für Ihr fürbittendes Gebet, die auf die betreffende Erdregion zugeschnitten sind.

Den Anregungen zugrunde liegt der ökumenische Fürbittkalender In Gottes Hand. Gemeinsam beten für die Welt. Gebete aus der weltweiten Ökumene / in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK). Aus dem Englischen übersetzt von Friederike Gralle, Frankfurt/Main: Lembeck, Paderborn: Bonifatius 2008.

 

Termine
 

Romanischer Innenraum Alt-St. MartinAlt-St. Martin, Bonn-Muffendorf · © Johannes Uphus

Kurseinstieg am 1. April:
Liturgie im Fernkurs

Sie interessieren sich für die Gestaltung von Gottesdiensten?
Sie wollen mehr über die katholische Liturgie wissen?
Dann ist Liturgie im Fernkurs das Richtige für Sie!

Der Kurs dauert 18 Monate. In dieser Zeit können Sie Ihr Wissen über den katholischen Gottesdienst vertiefen. Sie lernen Gottesdienstformen und liturgische Elemente in ihrer Bedeutung kennen. Sie erfahren mehr über die geschichtliche Entwicklung der Liturgie und einzelner Gottesdienste.  Erwerben Sie Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Ausübung liturgischer Dienste wichtig sind!

Alle sechs Wochen erhalten Sie einen Lehrbrief von ca. 80 Seiten und bestimmen dann Ihr Lerntempo selbst. Themen der 12 Lehrbriefe sind u.a.:

  • das Kirchenjahr;
  • die liturgischen Dienste;
  • die Feier der Eucharistie;
  • das Wort Gottes;
  • Sakramente und Sakramentalien;
  • Tagzeitenliturgie;
  • Gesang und Musik;
  • Raum, Gewand und Gerät.

Ergänzt werden die Lehrbriefe durch die Hör-CDs „Musik und Gesang“ und „Sprechen im Gottesdienst“ sowie die DVD „Eucharistie feiern“.

Das Studium kann individuell gestaltet und der beruflichen wie familiären Situation angepasst werden. Die Beschäftigung mit praktischen Aufgaben wird durch eine Fachkraft vor Ort begleitet. Im Verlauf des Fernkurses können Sie an verschiedenen Orten in Deutschland Wochenend-Seminare besuchen, auf denen unter der Leitung erfahrener Referent/innen wichtige Themen vertieft werden und der Austausch mit anderen Kursteilnehmer/innen ermöglicht wird.

Sie können Liturgie im Fernkurs mit einem Teilnahmezertifikat oder nach einer Prüfung mit einem Zeugnis abschließen. Die Kosten betragen 306,00 €. Nachfragen lohnt sich: Oft geben Pfarrei oder Bistum Zuschüsse.

Einstiegstermine sind in jedem Jahr der 1. April und der 1. Oktober.

 

Weitere Informationen und Anmeldung:

Deutsches Liturgisches Institut
Liturgie im Fernkurs
Postfach 2628
54216 Trier

fernkurs@liturgie.de
0651 94808-28, -29 oder -0

www.fernkurs-liturgie.de
www.facebook.com/fernkurs

© Theologische Kurse Wien

Theologische Kurse Wien, 3./4. Mai 2019
Das Stundengebet
Einführung in Theologie und Praxis der Tagzeitenliturgie

Schon im vierten Jahrhundert war es in den christlichen Gemeinden üblich, am Morgen und am Abend Tagzeitengebete zu feiern (Laudes, Vesper). Diese Praxis verliert sich im Mittelalter: Von da an sind für das Gebet „im Namen der Kirche“ nur mehr Ordensleute (Chorgebet) und Kleriker (privates Brevier) zuständig. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil entdecken die liturgisch „enterbten Laien“ das Stundengebet wieder für sich: im persönlichen Vollzug und als gemeinschaftliche Feier (Tagzeitenliturgie, Morgen-/Abendlob etc.). Die Vorteile? Diese von der Spiritualität der Psalmen geprägte Gottesdienstform passt zu jeder Tages- und Nachtzeit und in jeder Lebenslage, sie kann von Laien geleitet werden und ist ökumenisch anschlussfähig.
Im Kurs erfahren und üben Sie Grundlegendes, um die Stundenliturgie mit geistlichem Gewinn zu feiern. Beide Tage schließen mit dem Angebot zur Teilnahme an einer abendlichen Hore (Komplet, Vesper).

Referierende:
Mag. DDr. Ingrid Fischer, Theologische Kurse Wien
Dr. Christoph Freilinger, Österreichisches Liturgisches Institut
Dr. Johannes Bernhard Uphus, Redaktionsleiter Magnificat
 
Termine:
Freitag, 03. Mai 2019, 15.30 - 21.00 Uhr
Samstag, 04. Mai 2019, 09.00 - 16.30 Uhr

Ort:
THEOLOGISCHE KURSE
1010 Wien, Stephansplatz 3, 3. Stock

Beitrag:
70,- / 65,- für Mitglieder der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE (inklusive Unterlagen)

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis 05.04.2019 an!
Begrenzte Teilnehmerzahl!

Weitere Informationen: www.theologischekurse.at
Heilig-Kreuz-Kirche Frankfurt/Main-BornheimHeilig-Kreuz-Kirche, Frankfurt am Main-Bornheim
Foto: Jürgen Heegmann – Eigenes Werk (Ausschnitt), CC BY-SA 3.0
https://bit.ly/2FeAHao


Ökumenisches Stundengebet Rhein-Main
Abendlob im Meditationszentrum Heilig Kreuz, Frankfurt-Bornheim

Seit 2007 ist die Heilig-Kreuz-Kirche im Frankfurter Stadtteil Bornheim Sitz des Zentrums für christliche Meditation und Spiritualität des Bistums Limburg, des ersten seiner Art in Deutschland. Dort können Interessierte sich auf unterschiedlichsten Wegen geistlich bilden; Kontemplatives Beten gehört ebenso zum Programm wie Zen und Exerzitien. Ab Januar 2019 kommt einmal monatlich ein Abendlob hinzu. Jeweils am letzten Sonntag des Monats findet es um 18.00 Uhr statt: Im Februar und März in der Krypta, von April bis Juni in der Kirche. Mitglieder des Netzwerks Ökumenisches Stundengebet bereiten die Gottesdienste vor.

Termine im ersten Halbjahr 2019:
31.03. · 28.04. · 26.05. · 30.06.

Heilig Kreuz – Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität · Kettelerallee 45 · 60385 Frankfurt
Tram 14 Ernst-May-Platz (Endhaltestelle) · U7 Eissporthalle/Festplatz

meditationszentrum.bistumlimburg.de

 

 

Informationen

 

Titelbild Läute-Ritual

Zwei neue Handreichungen
Einstieg ins Stundengebet leicht gemacht

Sie kennen Menschen, die sich fürs Stundengebet interessieren oder beten MAGNIFICAT schon in einer Gebetsgruppe? Dann könnten Sie sich für diese neuen Hilfen interessieren:

Vom Ökumenischen Stundengebet e.V. kommt „Mein kleines persönliches Läute-Ritual“. Die praktische Kleinbroschüre passt in jede Tasche und lädt in prägnanter Form dazu ein, beim Gebetsläuten innezuhalten und sich ein kurzes Stundengebet zu gönnen. Ihr anschauliches Konzept eignet sich besonders auch für Menschen, die nach einem geeigneten Zugang zum Stundengebet suchen.

Über „Mein kleines persönliches Läute-Ritual“ können Sie sich auf der Website des Ökumenischen Stundengebets informieren, es als pdf-Datei herunterladen oder beim Verein (solange der Vorrat reicht) als gedrucktes Heftchen bestellen.

Übersicht Morgen- und Abendgebet mit MAGNIFICAT

Übersicht Morgen- und Abendgebet
Mit MAGNIFICAT einfach in der Gruppe beten

Die Redaktion von MAGNIFICAT hat eine Übersicht zum Stundengebet erstellt, mit der die Nutzung von MAGNIFICAT in der Gebetsgruppe erleichtert werden soll. In den vergangenen Jahren tun sich Leserinnen und Leser in wachsender Zahl zusammen, um gemeinsam Stundengebet zu halten. Besonders in Kirchen und Kapellen, in denen nicht mehr regelmäßig Eucharistie gefeiert wird, kann so das geistliche Leben grundlegend gestaltet werden.
Die Übersicht „Morgen- und Abendgebet mit MAGNIFICAT“ zeigt auf einen Blick, wie eine Gebetszeit ablaufen kann. Schon wenn die Hymnen und Psalmen abwechselnd gesprochen und die Lesungen vorgetragen werden, entsteht schon in Kleinstgruppen eine intensive Gebetsatmosphäre. Sie lässt sich z.B. durch das Singen von Liedern oder der Einladung zu freien (Für-)Bitten noch steigern.

Laden Sie sich die Übersicht „Morgen- und Abendgebet mit MAGNIFICAT“ als pdf-Datei herunter oder bestellen Sie sie in A3-Druck über unser Kontaktformular.

 


Medienempfehlungen

 

Grün, Karimi, Im Herzen der Spiritualität

Spirituelle Schätze in Islam und Christentum

Wie sich Christen und Muslime begegnen können, ist das Ziel eines interessanten Buchprojektes, das der Benediktinermönch und Bestsellerautor Anselm Grün zusammen mit dem muslimischen Theologen Ahmad Milad Karimi von der Universität Münster umgesetzt hat. „Im Herzen der Spiritualität“ lautet der Titel des Buches, in dem die beiden Theologen jeweils aus Sicht ihrer Religion nach gemeinsamen Quellen suchen. Es geht ihnen darum, einen von gegenseitigem Respekt und einer spirituellen Neugier geprägten Dialog zu führen. Dabei klammern sie keine Streitthemen aus, sondern packen auch heiße Eisen wie den Wahrheitsanspruch und das Missionsverständnis an. Im Zentrum stehen das Kennenlernen des Anderen und seiner geistlichen Erfahrungen sowie die Frage nach Möglichkeiten gemeinsamer spiritueller Ausdrucksmöglichkeiten. Für alle, die den Islam kennenlernen wollen und Wege zueinander suchen, ist das Buch ein hilfreicher Reiseführer.
Marc Witzenbacher

Anselm Grün/Ahmad Milad Karimi, Im Herzen der Spiritualität. Wie sich Muslime und Christen begegnen können, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2019, ISBN 978-3-451-03131-1, Euro 20,00 (D), 20,60 (A).

 



Das Turiner Grabtuch: eine Begegnungsgeschichte

Ob es nun wirklich das Grabtuch gewesen ist, in das der Leichnam Jesu eingewickelt wurde, wird sich mit wissenschaftlichen Methoden weder beweisen noch widerlegen lassen. Am Turiner Grabtuch scheiden sich seit jeher die Geister. Die einen sehen in dem seit dem Mittelalter verehrten Tuch das Antlitz Jesu abgebildet, für die anderen ist es eine grobe Fälschung. Die Kirchenmusikerin und Journalistin Barbara Stühlmeyer und der ehemalige Erzbischof von Bamberg Karl Braun sind der Geschichte des Turiner Grabtuchs in ihrem gemeinsamen Buch „Das Turiner Grabtuch“ nachgegangen. Dabei ging es ihnen im Wesentlichen nicht um die wissenschaftlichen Fragen, wie sich das Alter des Tuches bestimmen lässt oder aus welcher Gegend die Materialien des Tuches stammen. Diese Fragen werden auch behandelt. Vielmehr interessiert sie, was die Beschäftigung mit dem Grabtuch beim Einzelnen auslösen kann. So erzählen sie einige Begegnungsgeschichten von Menschen, deren Leben sich durch das Grabtuch verändert hat. Wie immer man auch am Ende zum Grabtuch steht – das Entscheidende ist für die beiden Autoren, den Leser zu einer Begegnung mit Jesus Christus anzuleiten. Das Buch ist mehr assoziativ als chronologisch aufgebaut, was die zahlreichen Facetten des Themas nahelegen, was das Buch aber auch lebendig und gut lesbar macht. So lässt sich dieses Panorama der „Faszination Grabtuch“ gerade in der Passionszeit als eine Anleitung für eine intensive Auseinandersetzung mit dem Tod Jesu lesen.
Marc Witzenbacher

Barbara Stühlmeyer/Karl Braun, Das Turiner Grabtuch. Faszination und Fakten, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer 2018, ISBN 978-3-7666-2543-2, 20,00 € [D], 20,60 € [A]

 



Wegweiser für ökologische Spiritualität

Papst Franziskus rüttelte mit seine Enzyklika „Laudato sì“ auf: Klimawandel, Umweltverschmutzung, Verlust der biologischen Vielfalt und die soziale Situation der Armen: kaum ein aktuelles Thema sparte Papst Franziskus aus, um unsere gegenwärtige Situation zu beschreiben. Schließlich geht es um nichts weniger als unsere gemeinsame Zukunft. Der österreichische Theologe und Biologe Franz Neidl zeigt in seinem Buch „Wozu braucht uns diese Erde?“ eine ökologische Spiritualität als roten Faden der Enzyklika auf. Neidl entwirft auf der Grundlage der Enzyklika eine Möglichkeit, wie wir im Einklang mit der Schöpfung leben können. Wie Papst Franziskus malt er dabei kein Katastrophenszenario an die Wand, sondern ermutigt zu einer Spiritualität, die das Staunen nicht verlernt und aus der Liebe zu Gott und zur Schöpfung in das tatkräftige Handeln führt. Neidls kompaktes und gut lesbares Buch ist somit ein passendes Geschenk für alle, die auf der Suche nach einem schöpfungsgemäßen Lebensstil sind.
Marc Witzenbacher

Franz Neidl, Papst Franziskus: Wozu braucht uns diese Erde? Die ökologische Spiritualität in Laudato sì, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer 2018, ISBN 9-783766-6248-19, 10,00 € [D], 10,30 € [A]

 

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